Plug & Produce: iTAC bringt Industrie 4.0-taugliches Embedded System auf den Markt

Industrie 4.0 leicht gemacht: marktweit einzigartige, autarke IT-Infrastruktur für Industrie 4.0-Anwendungen auf Knopfdruck

Montabaur, 4. Februar 2015 – Einstecken und autark produzieren: Diesem Prinzip der vierten industriellen Revolution folgt auch die Neuentwicklung der iTAC Software AG. Der iTAC.Trace.Server ist ein Embedded System, das anlagenspezifische Industrie 4.0-Anwendungen förmlich auf Knopfdruck ermöglicht. Unabhängig von einer zentralen Server-Landschaft kann z. B. eine Traceability-Lösung schnell integriert und zeitnah in Betrieb genommen werden. So können Systemfunktionalitäten, wie der TR- und ML-Service der iTAC.MES.Suite, auf einem autarken, anlagenspezifischen Embedded System für nur eine definierte Produktionslinie zur Verfügung gestellt werden, ohne dass ein zeitaufwendiges, anlagenübergreifendes MES-Rollout stattfinden muss. Der iTAC.Trace.Server ist dadurch eine ideale Industrie 4.0-Einstiegslösung, auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Die Transparenz der gesamten Prozesskette sowie die eigenständige dynamische Anpassung der Systeme bilden zwei Kernelemente im Zuge der Industrie 4.0. Plug-In-Konnektoren, Embedded Systems und industrietaugliche Lösungen spielen hierbei eine wichtige Rolle, auch mit Blick auf eine hohe Performance zu Gunsten von Big Data. Mit dem neuen iTAC.Trace.Server entwickelte der MES-Spezialist ein System, das bestimmte Teilsegmente einer Produktion via Plug & Produce mit einer Industrie 4.0-Anwendung, z. B. Tracking & Tracing, ausstattet.

Der iTAC.Trace.Server richtet sich als Einstiegslösung an Unternehmen, die Industrie 4.0-Anwendungen in autarken Produktionsanlagen initial umsetzen wollen, ohne sich in die IT-Systemlandschaft mit ERP, PLM etc. zu integrieren. Dies spart Ressourcen, Kosten und Zeit“, erklärt Dieter Meuser, CTO der iTAC Software AG. Alle Informationen, die auf einem iTAC.Trace.Server gesammelt werden, können zu jedem späteren Zeitpunkt in eine lokale oder auch werksübergreifende Cloud-basierte iTAC.MES.Suite-Infrastruktur übernommen werden. Dadurch ist ein Upgrade auf ein anlagenübergreifendes MES mit einer Integration in die ERP- und PLM-Landschaft ohne größeren Aufwand möglich. 

Als Embedded System stellt der iTAC.Trace.Server dabei insbesondere für KMUs eine optimale Lösung dar. Aufgrund seiner Plug & Produce-Fähigkeit können diese innerhalb kürzester Zeit ohne tiefgreifende IT-Fachkenntnisse eine kostengünstige und sichere Traceability-Lösung integrieren. So erfüllen auch kleinere Unternehmen OEM-Industriestandards und bleiben im Industrie 4.0-Zeitalter wettbewerbsfähig.

Die transparente Produktion: aktive Traceability 
Mittels des iTAC.Trace.Server lässt sich der gesamte Herstellungsprozess eines Produkts rückverfolgen. Eine aktive Traceability-Funktionalität inklusive Prozessverriegelung ermöglicht die umfassende Kontrolle über die Produktionsprozesse. So lassen sich die Fehlleistungskosten erheblich reduzieren. Erzeugnisse können effizient und planmäßig produziert sowie ausgeliefert werden, denn das lokale Embedded System überwacht eigenständig den Materialstatus während des anlagenseitigen Produktionsprozesses. Jegliche Daten stellt es in Echtzeit über entsprechende Web-Front-Ends zur Verfügung. 

Sicherheit auf ganzer Linie
Zudem spielt der Sicherheitsaspekt, den der iTAC.Trace.Server bietet, eine maßgebliche Rolle. Dieter Meuser erklärt: „Es handelt sich um ein Embedded System, das dank seines monolithischen Charakters mit integriertem Applikations- und Datenbankserver eigenständig arbeitet und so ein höchst sicheres Datenumfeld bietet. Alles in allem profitieren Unternehmen mit dem Einsatz des iTAC.Trace.Server von der einfachen Integration eines sicheren Embedded System für Industrie 4.0-Anwendungen.“

Nachfolgend ein Auszug der Features und Nutzeneffekte:

  • umfassende Überwachung der anlagenseitigen Produktionsprozesse
  • aktive Traceability inkl. Prozessverriegelung 
  • beseitigt das „Schwarze Loch“ der Shop-Floor-Materialkontrolle 
  • erfasst und kontrolliert den aktuellen Materialverbrauch vom Produktionsstart bis zum fertigen Erzeugnis
  • überwacht den Materialstatus
  • Kontrolle von Produktionsleistung zwecks Prozessoptimierung 
  • Speichern von Produktionsdaten in einer lokalen Datenbank
  • steigert die Liefertreue
  • reduziert die Kosten einer Non-Quality
  • ermöglicht Regelkonformität (FDA, VW 80131, MBN 10447, GS 95017)
  • liefert Echtzeittransparenz
  • etc.
     
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